Interview mit Pala Friesen




Sein Name ist mittlerweile aus der deutschen Lobpreisszene nicht mehr wegzudenken. Bekannt vor allem durch die Outbreakband, aber auch als eigener Künstler, Produzent und privat ist bei ihm richtig viel los. Für die Recordings ein paar neuer Songs durfte ich Pala Friesen persönlich kennenlernen. Das mitunter stärkste für mich ist sein demütiges und hungriges Herz. Lest selbst :)

Hi Pala! Man liest deinen Namen bei vielen verschiedenen Projekten. Was machst du eigentlich alles beruflich?


Ich habe drei Arbeitgeber. Einmal die Outbreakband, einmal meine Church und einmal mich selber.


Was ist deine Church?


Meine Church ist das Gospelhaus in Aalen und da darf ich als Music- & Creative Director bzw. Lobpreispastor arbeiten. Dieses Jahr habe ich auch mit meiner Frau die Jugendgruppe übernommen und sie übernimmt das Administrative und Kommunikative während ich Vision prägen und die technische Umsetzung machen darf. Ich bringe das Ganze sozusagen auf Next Level, damit es für Jugendliche ansprechend ist.


Was sind dann so deine eigenen Projekte?


Ich mach inzwischen echt einige Produktionen für verschiedene Gemeinden und Künstler, ausschließlich christlich. Das nimmt schon ganz schön viel Zeit in Anspruch. Und eigentlich bin ich bei der Outbreakband auch immer mit auf Tour, aber dieses Jahr mache ich eine Pause.


Wie kamst du denn zum Lobpreis?


Ich komme aus einer musikalischen Familie. Mein Dad hatte zuhause auch ganz gute, recht teure E-Gitarren und dementsprechend hat es mich immer inspiriert so ein bissle aufm Piano rumzuklimpern oder an der E-Gitarre. Mein Dad war auch schon viele Jahre bei sich in der Gemeinde so eine Art Vorsänger und Musiker. Und sie haben dann eine Erweckung in ihrem Hauskreis erlebt und damit angefangen Feiert Jesus Songs zu singen und eher charismatischer zu werden. Sie haben auch versucht, das in die konservativere Gemeinde mit einzupflegen, was aber nicht so gut geklappt hat. Sie sind dann selber gegangen, weil einfach die Gegenwart Gottes und die Offenbarung so krass war, dass sie nicht mehr im Alten steckenbleiben konnten. Damals war ich erst sechs Jahre alt, und ich bin eigentlich froh, dass ich das Ganze nicht so richtig mitgekriegt habe.


Mit acht Jahren habe ich mich so richtig bekehrt und auch angefangen Schlagzeug zu spielen und dann nach und nach verschiedene Instrumente zu lernen. Mit elf war ich dann zum ersten Mal im Lobpreisteam, habe Piano gelernt, Gitarre gelernt. Da hat mich mein großer Bruder Juri mit ein bisschen Lobpreisleiten hier und da immer wieder ins kalte Wasser geschmissen. Er hat mich auch immer gepusht, indem er mich zum Beispiel vor den Leuten gelobt hat und das hat mich natürlich ermutigt, weiter zu machen. Lei