Tipps für prophetischen Lobpreis in der Gemeinde



Du liebst Gottes Reden, willst andere Menschen ermutigen und in kraftvolle Begegnungen mit ihm führen? Du glaubst, dass Anbetung keine Einbahnstraße, sondern eine reale Kommunikation mit dem Vater ist? Du möchtest deine Gemeinde mit neuen Liedern des Himmels segnen und das Prophetische im Gottesdienst integrieren? Dann hab ich hier ein paar Tipps für dich:


  • Regel Nummer Eins: Natürlich sollte dein Wunsch und Vorhaben mit deinem Pastor und Lobpreisteam abgesprochen sein. Wenn du nämlich weißt, dass du die Erlaubnis dazu hast, kannst du dich viel freier und mutiger in dem neuen Terrain bewegen. Gegenseitiges Vertrauen und Ehre sind wichtige Voraussetzungen.

  • Zweitens: Übe den prophetischen Lobpreis zuerst im kleinen Rahmen, z.B. im Hauskreis. Je vertrauter du damit bist, desto leichter kann es auch im großen Rahmen fließen. Außerdem ist das Nervositätspotential geringer, weil du bereits erlebt hast, dass Gott sich zu dir stellt, wenn du das Risiko eingehst.

  • Um den Einstieg im Gottesdienst leichter zu machen, plant kleine Zeitabschnitte für das spontane Singen ein. Am besten bleibt die Band nach einem Lied auf bestimmten Akkorden und du öffnest einfach deinen Mund. Sei mutig und setz dich nicht durch zu konkrete Vorstellungen unter Druck. Den Rest des Lobpreissettings spielt ihr dann wie geplant.

  • Bitte Gott während des Lobpreises, dass er dir zeigt, wo die Menschen gerade stehen und was sie brauchen. Wenn du dann z.B. das Gefühl hast, sie brauchen Frieden, dann singe es ihnen zu.

Jesus, unser Friedefürst, hat vollkommenen Frieden zu geben und du kannst helfen, dass deine Gemeinde ihn empfängt.
  • Wiederhole gerne mal eine bestimmte Wahrheit, die dir in dem Moment einfällt. Manchmal, wenn ich Hilfe brauche in Gang zu kommen, fange ich einfach an, über die Liebe Gottes zu singen. Sie ist nämlich immer Realität und hat die Kraft, die Herzen der Menschen zu öffnen.

  • Wenn du das Gefühl hast, dass es helfen würde, dann erkläre deiner Gemeinde, was du tust, zum Beispiel: „Ich möchte jetzt eine kurze Zeit nehmen, um etwas zu singen, was ich denke, dass Gott zu dir ganz persönlich sagt. Du kannst einfach entspannt zuhören.“ So lässt sich unnötige Verwirrung vermeiden.

  • Und wieder: Auch Instrumente können prophetisch spielen. Vielleicht willst du mit deiner Band ausprobieren, dass auch sie hin und wieder eine Zeit des spontanen Spielens nutzen.


Die gute Nachricht ist: Es gibt keine Grenzen, was Gott tun möchte und du kannst gar nicht so viel falsch machen, wenn du neue Schritte wagst.

Warum? Weil Gott dein Herz kennt. Er wird dir helfen, seine Stimme immer deutlicher zu hören. Auch Menschen können dich dabei unterstützen, also hole dir am besten Feedback, wie es auf sie gewirkt hat. Ich feure dich jedenfalls an, Neues zu wagen und aus der Box rauszuspringen. Du wirst staunen, was Gott tut!


ZUM TIEFER GEHEN:


- Epheser 5,19

- 1. Korinther 14,1

- 1. Chronik 25,1+6

- 1. Samuel 16,7

- 2. Korinther 5,7

- Johannes 4,23-24